Wer steckt hinter "tierpfoto"? Und warum überhaupt "Tierfoto" mit "p"???

Ich fang mal mit der Erklärung zu "tierpfoto" statt "tierfoto" an - schlaue Köpfe werden es bemerkt haben - es ist ein Wortspiel und setzt sich zusammen aus "Foto" und "Pfote" 😉

 

Annett Mirsberger, Nordlicht durch und durch und mit viel Liebe zu Schleswig-Holstein und Hamburg!

Aufgewachsen auf dem Dorf,  schlief ich Wand an Wand mit Schweinen (das hat mich vermutlich für mein Leben geprägt 😂 ) und so lange ich denken kann, haben mich Tiere umgeben...

Viele Jahre begleiteten Pferde - viele Jahre auch ein eigenes - mein Leben, Katzen waren immer an meiner Seite und den Traum vom eigenen Hund konnte ich mir endlich erfüllen, als ich meinen Bürojob (aus persönlichen Gründen) "an den Nagel" gehängt habe - das war im Jahre 2004...

3 Jahre später, im Jahre 2007 wurde aus der Leidenschaft der Tierfotografie ein Beruf und "Tierpfoto" wurde gegründet, meine Selbstständigkeit als Fotografin begann...

Nach meiner Kündigung als Angestellte wurde mein Traum von einem Aussie wahr - unser Australian Shepherd Paul zog Ende März 2004 bei uns ein und damit begann ein ganz neues Leben - ein Leben mit Hund! Paul bekam 2005  Verstärkung durch Balu und weil es einfach so wahnsinnig viel Spaß machte mit den beiden Rabauken, wurde das Trio mit Maex im März 2008 komplett. Da waren es dann 3 "Jungs", die unser Rudel ausmachten* - ständig an meiner Seite natürlich der weltbeste Ehemann, dem ich meine Liebe und Begeisterung für die Fotografie verdanke! ♥ Leider mussten wir unseren Balu im Januar 2014 gehen lassen** - nun sind Paul und Maex an unserer Seite und wir hoffen und wünschen uns, dass dies noch viele Jahre so bleibt!

Edit: Paul wurde 13 Jahre alt, im Mai 2017 mussten wir auch Paul gehen lassen, nun war Maex allein, aber das sollte nicht lange so bleiben - am 29.07.17 zog ein kleines Aussiemädchen namens Ida bei uns ein und wirbelt seitdem durch unser Leben...!

 

Wenn ich mich beschreiben sollte, dann würde das in etwa so aussehen:

Ich wurde... geboren in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts... 

Ich bin... Autodidaktin... mit ganz viel (manchmal zuviel!?) Begeisterung und Herz bei der Sache... Tierliebhaberin durch und durch... groß... zu schwer... früher mal blond, jetzt eher grau... vernarrt in die eigenen Hunde... sehr (zu?) ehrgeizig 

Ich habe... aus meinem Hobby einen Beruf gemacht... und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung... 

Ich fotografiere... mit professioneller Technik von Canon; die 1D-X MKII, 1D-X  sowie div. Objektive (17-600 mm + Konverter, Canon u. Sigma) sind mein Handwerkszeug, ebenso eine Fuji X-T2 mit WW und Teleobjektiv, schwerpunktmäßig für Landschaftsfotografie, die inzwischen auch einen großen Teil meiner Arbeit ausmacht (www.annettmirsberger.de)

Ich kann... mir ein Leben ohne Tiere/meine Hunde nicht vorstellen... (und will es auch gar nicht)... 

Ich liebe... meinen Mann... meine Hunde... das Leben! 

Ich mag... die Nordsee... gutes Essen... gute Weine... die Natur... den Wind... die Elbe... meinen Garten... Ehrlichkeit... 

Ich brauche... gute Freunde... immer Flüsse, Seen oder am besten das Meer in meiner Nähe...(und ne gute Internet-Verbindung 😉

Ich hätte gern... einen Resthof mit ganz vielen Tieren um mich herum... aber dieser Traum muss wohl bis zum nächsten Leben warten... 

Ich mag überhaupt nicht... Ungerechtigkeiten... Tierquälereien... Schindluder an unserer Natur... 

 

*17. Februar 2014 - eine Ergänzung...

Ich bin Tierfotografin! Warum eigentlich?

"Schuld" sind unsere Hunde... und mein Mann! Ich habe schon immer "geknipst", aber als mein Vater mir seinerzeit (ich war noch jung, im Teenageralter und hatte andere "Sorgen") die "Geheimnisse" von Blende und Verschlusszeit erklären wollte, war mir das alles viel zu kompliziert! Also knipste ich im Automatikprogramm und machte meine Erinnerungsfotos, qualitativ schlecht, von Bildaufbau und Emotionen im Bild keine Spur...

 

Durch unsere "Jungs" und Treffen mit anderen Aussiebesitzern nahm die Fotografie eine neue Bedeutung an, mein Mann machte die Fotos, ich stellte sie ins Netz. Aber dann "packte" es mich irgendwann und ich stieg ein in die Welt des Lichts und versuchte, die Emotionen unserer Hunde in Fotos festzuhalten... Und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!!

 

Immer wieder stelle ich fest, welche Rolle Tiere in meinem Leben spielen - welche Emotionen sie in mir auslösen, wie wichtig sie mir sind!

Und ich musste wieder etwas lernen... Durch den Tod meines Seelenhundes!

Balu hat mir so unendlich viel bedeutet und er musste so plötzlich und für uns völlig unerwartet gehen... Und ich bin so froh, diese vielen Fotos von Balu zu haben! Erinnerungen, die ich mir immer wieder anschauen kann, die mich zum Lachen und zum Weinen bringen, die mich ihm nah sein lassen... Durch Balu habe ich soviel dazu gelernt und ich habe durch seinen Tod begriffen, wie wichtig meine Arbeit ist! Und das, was ich schon immer wusste, hat sich jetzt noch einmal mehr bestätigt: Gute Tierfotografie ist nur möglich mit viel Liebe und Gefühl für Tiere! Die Technik dieser Welt unterstützt die Qualität des Endprodukts (und ich mag diese Technik und bin froh, sie zu besitzen), aber die Emotion fängt der Mensch ein - nicht die Kamera! (Eine gute Pfanne macht auch noch keinen guten Koch 😉 )

Mich macht es einfach glücklich, die Freude meiner Kunden zu erleben, wenn sie die Bilder ihrer Tiere in Händen halten - gibt es einen schöneren Beruf? Für mich nicht!

 

**(Mehr zu Balu gibt es hier: http://paul-der-aussie.de/die-jungs/balu/)

 

Es gibt einen persönlichen Blog über mich - hier entlang: Mirsberger persönlich

 

Die liebe Britta Gleiminger von den Hamburger Fotofreaks hat ein Interview mit mir geführt - hier könnt Ihr es lesen: http://www.hamburger-fotofreaks.de/mitglieder-interview-9-annett-mirsberger/